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In diesem Bereich finden Sie Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise rund um die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur.

Pressemitteilung
19.11.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
Telefon: 030-311 611 6-204
E-Mail: nina.posdziech@now-gmbh.de

Wie viele Ladepunkte braucht Deutschland 2030?
Neue Studie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur gibt Auskunft

Zum Schutz des Klimas ist die Elektrifizierung des Straßenverkehrs unverzichtbar. Dafür muss eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur zur Verfügung stehen – doch wie groß wird der Bedarf in den kommenden Jahren sein? Die neue Studie „Ladeinfrastruktur nach 2025/2030 – Szenarien für den Markthochlauf“ der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur gibt Auskunft. Sie wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Auftrag gegeben und vom Reiner Lemoine Institut durchgeführt.

In der Studie wird erstmals mit wissenschaftlicher Methodik ermittelt, wie viel und vor allen Dingen welche Ladeinfrastruktur bis zum Jahr 2030 aufgebaut werden muss, um den Bedarf zu decken. Basis sind vertrauliche Informationen der großen in Deutschland aktiven Automobilhersteller bezüglich ihres geplanten Fahrzeughochlaufs. Die Studie berücksichtigt neue technische Entwicklungen wie das Laden mit höheren Leistungen (HPC-Laden) und stellt die Bedürfnisse der Nutzenden ins Zentrum.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Der Bestand an E-Fahrzeugen kann bis zu den Jahren 2025 bzw. 2030 deutlich stärker ansteigen als heute angenommen – das zeigen vertrauliche Angaben der befragten Automobilhersteller. Bis zu 14,8 Millionen batterieelektrische E-Fahrzeuge und Plug-In-Hybride könnten 2030 in Deutschland zugelassen sein.
  • Der Bedarf an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur im Jahr 2030 wird mit 440.000 bis 843.000 Ladepunkten beziffert. Die Zahl ist abhängig davon, wie viel private Ladeinfrastruktur verfügbar und wie stark ausgelastet die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur ist, aber auch vom Ladeverhalten der Nutzenden: Werden künftig verstärkt Lade-Hubs mit Schnelladepunkten genutzt, ist der Bedarf deutlich geringer.
  • Die Berechnungen zeigen darüber hinaus, dass das starre Verhältnis von E-Fahrzeugen zu öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur von 10:1 nicht mehr zeitgemäß ist. Die Studie berechnet ein Verhältnis von E-Fahrzeugen zu öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur von 11:1 im Jahr 2021, das auf 20:1 im Jahr 2030 ansteigt. Grund dafür sind die bessere Verfügbarkeit von privater Ladeinfrastruktur und die steigende Ladeleistung von E-Fahrzeugen. Je nach Raumtyp fallt das Verhältnis für 2030 zudem unterschiedlich aus. So hat das Studienteam für den urbanen Raum ein Verhältnis von 14:1 und für den suburbanen und ländlichen Raum von 23:1 ermittelt.
  • Im Jahr 2030 wird den Berechnungen zufolge an rund 61 Prozent der privaten Stellplätze am Wohnort ein Ladepunkt zur Verfügung stehen. Öffentlich zugängliche Ladepunkte sind zwingend nötig, um die Lücke zu schließen.
  • Ob bei der Arbeit, beim Einkaufen oder auf der Urlaubsfahrt, jede einzelne Lade-Situation ist wichtig. Doch die größte Rolle wird der Straßenraum spielen. Errechnet wurde ein Bedarf von 420.000 Ladepunkten dort, wo man sein Auto am häufigsten parkt: am Straßenrand oder auf öffentlichen Parkplätzen.
  • Der Anteil privater Ladevorgänge wird bis 2030 auf 76 bis 88 Prozent prognostiziert, der Anteil öffentlicher Ladevorgänge erreicht demnach 12 bis 24 Prozent.

Methodik und Datengrundlage

Für eine valide Prognose zur E-Mobilität der Zukunft braucht es detaillierte Informationen zum aktuellen Nutzungsverhalten und zum Bestand von E-Fahrzeugen bis zum Jahr 2030. Das Studienteam des Reiner Lemoine Instituts hat intensive Stakeholder-Dialoge mit den relevanten Akteuren und vertrauliche Gespräche mit den in Deutschland aktiven Automobilherstellern geführt. Auf dieser Datengrundlage ermittelten die Forschenden das Mobilitäts- sowie Ladeverhalten der Haushalte und leiteten daraus den Bedarf an Ladeinfrastruktur ab. Weiter gingen Daten zum Mobilitätsverhalten bestimmter Haushaltstypen aus der Studie „Mobilität in Deutschland“ in die Berechnungen ein. „Mobilität in Deutschland“ ist eine bundesweite Befragung von Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des BMVI.

Ausblick

Der zügige Aufbau einer flächendeckenden und nutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur ist ein wesentliches Ziel des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung. Um dieses umzusetzen, wurde vor einem Jahr, am 18. November 2019, der Masterplan Ladeinfrastruktur beschlossen.

Die Ergebnisse und die Methodik der neuen Studie bieten eine gute Grundlage, um den Masterplan zu überarbeiten und den gezielten Aufbau von Ladeinfrastruktur wissenschaftlich zu begleiten.

„In Zukunft sollte ein regelmäßiger Austausch mit Akteuren stattfinden, der den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland wissenschaftlich begleitet. Auf diese Weise lassen sich die Interessen der Akteure verbinden und die Ladebedarfe der Nutzenden besser abschätzen. Die Methodik der hier vorliegenden Studie bietet dafür eine geeignete Grundlage“, sagt Johannes Pallasch, Sprecher und einer der beiden Leitenden der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. „Nur wenn der Aufbau von Ladeinfrastruktur als gemeinsame Herausforderung verstanden wird, wenn technische Vielfalt dabei als Lösung und Stärke begriffen wird, kann dieser Aufbau erfolgreich sein.“

Pressemitteilung
19.11.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
Telefon: 030-311 611 6-204
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FlächenTOOL für Ladeinfrastruktur bringt Flächenangebot und -nachfrage zusammen

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat beim gestrigen Spitzentreffen des „Bündnis für moderne Mobilität“ im Rahmen der Jahreskonferenz des Netzwerks für nachhaltige Mobilität (NaKoMo) das neue FlächenTOOL vorgestellt.

Mit dem FlächenTOOL schafft die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur eine digitale Plattform, die über Liegenschaften in Deutschland informiert, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur potentiell zur Verfügung stehen. Wer in Ladeinfrastruktur investieren möchte, findet hier die passenden Flächen.

Bundesländer, Kommunen, kommunale Unternehmen, Unternehmen und Privatpersonen haben die Möglichkeit, ihre Liegenschaften über das FlächenTOOL anzubieten. Die Webapplikation ist so konzipiert, dass hierfür kein spezielles Vorwissen benötigt wird. Es braucht weniger als fünf Minuten, um die notwendigen Basisdaten – Standort, Flächengröße, Anzahl der Stellplätze und öffentliche Zugänglichkeit – zu hinterlegen. Optional lassen sich weitere Details wie der Anschluss an das Stromnetz, die Verfügbarkeit von Toiletten und Nähe zu Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder Unterhaltungsmöglichkeiten angeben. Um die eingetragenen Flächen zu bewerben gibt es zudem die Möglichkeit, eine individuelle Beschreibung und Bilder der Fläche und ihrer Umgebung und einzufügen.

Wer Standorte für den Aufbau von Ladeinfrastruktur sucht, erhält so einen Überblick über potentiell geeignete Flächen und deren Eigenschaften. Bei der Suche lassen sich die Ergebnisse nach verschiedenen Attributen, etwa Postleitzahlen, filtern. Ab Dezember ist es möglich, direkt über das FlächenTOOL in Kontakt zu treten.

Johannes Pallasch, Sprecher und einer der beiden Leitenden der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, sagt: „Unser FlächenTOOL unterstützt und beschleunigt den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland. In den kommenden Förderaufrufen kann es ebenso zum Auffinden geeigneter Flächen verwendet werden wie für den Aufbau des geplanten deutschlandweiten Schnellladenetzes mit 1.000 Standorten. Klima- und Umweltschutz fangen auf der lokalen Ebene an. Insbesondere Kommunen können von unserem FlächenTOOL profitieren und ihren Bürgerinnen und Bürgern zu einer gut ausgebauten Ladeinfrastruktur verhelfen, ohne selbst die Finanzierung leisten zu müssen.“

Pressemitteilung
09.11.2020

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Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
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900 Euro für private Ladestationen: Liste förderfähiger Modelle veröffentlicht

Ab dem 24. November 2020 können bei der KfW Anträge für die staatliche Förderung von privaten Ladestationen gestellt werden. 900 Euro Zuschuss gibt es pro Ladepunkt. Nun wurde die Liste der förderfähigen Wallboxen veröffentlicht.

Die Förderung kann sowohl von Eigenheim-Besitzern als auch Mietern und Vermietern in Anspruch genommen werden. Die förderfähigen Ladestationen müssen genau 11 Kilowatt Leistung liefern, Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen und steuerbar sein. Durch die Möglichkeit zur Steuerung lassen sich die Stationen so in das Stromnetz integrieren, dass dessen Stabilität jederzeit gewährleistet ist.  

Wichtig: Der Kauf der Ladestation darf erst nach Antragstellung erfolgen. Der Zuschuss von 900 Euro wird ausgezahlt, nachdem die Installation nachgewiesen wurde. Neben dem Kaufpreis gehören Einbau, Anschluss und Installationsarbeiten zu den geförderten Kosten.

Johannes Pallasch, Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: „Private Lademöglichkeiten sind ein wesentlicher Teil des Gesamtsystems Ladeninfrastruktur aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Ladestationen. Wir als Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur arbeiten daran, für jedes mögliche Ladeszenario nutzerfreundliche Optionen zu schaffen. Die Förderung privater Ladeinfrastruktur ist dabei ein wichtiger Schritt.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte das Förderprogramm für private Ladepunkte Anfang Oktober bei der Eröffnung der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur angekündigt. Das Volumen des Förderprogramms beträgt 200 Millionen Euro. Es ist Teil des vom Bundeskabinett beschlossenen „Masterplan Ladeinfrastruktur.“

Die Liste der förderfähigen Wallboxen ist noch nicht final, Ergänzungen sind möglich. Wallbox-Hersteller können sich mit einem zu prüfenden Modell weiter bei der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur melden.

Weitere Informationen

Direkter Link zur Liste der förderfähigen Ladestationen: kfw.de/440-Ladestation

Produktseite bei der KFW für das Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“: bitte hier klicken.

Pressemitteilung
06.11.2020

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Managerin Kommunikation
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Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur stellt sich vor: Online-Seminar-Woche vom 9. bis 13. November 2020   

Im Rahmen einer Online-Seminarreihe gibt das Team der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur vom 9.11. bis 13.11. jeden Morgen ab 9.30 Uhr Einblicke in seine Arbeit, stellt Vorgehensweisen und Themenfelder vor. 

Montag, 9.11.2020
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur stellt sich vor
Eine flächendeckende, bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur für Deutschland: wie ist das zu erreichen? Dagmar Fehler und Johannes Pallasch, das Leitungsteam der Leitstelle, geben Antworten. Sie berichten vom Stand der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur und erörtern das Zielbild der Leitstelle, „Einfach laden“, sowie dessen Entstehung. Sie geben Einblick in die Organisationsstruktur und die Arbeitsweise der Leitstelle.

Dienstag, 10.11.2020
Bedarfsplanung digital: Tools und Daten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur
„In Zukunft soll die nächste Schnellladestation in zehn Minuten mit dem Elektroauto erreichbar sein“: so lautet eines der Ziele der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Dafür braucht es eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur in Deutschland, auf dem Land ebenso wie in der Großstadt. Joelle Randrianarisoa, Felix Steck und Waldemar Brost stellen die Methoden und Instrumente vor, mit denen die Leitstelle den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland plant und steuert: StandortTOOL und FlächenTOOL.

Mittwoch, 11.11. 2020
Leitstellen-Knowhow rund um die Ladeinfrastruktur
Elektromobilität ist ein komplexes Feld. Um eine zuverlässige, nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur zu schaffen, befasst sich die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur sowohl mit technischen Anforderungen als auch mit der Regulierung rund um den Betrieb öffentlicher Ladestationen. Sebastian Lahmann, Lars Jacobsen und Dominique Sévin sprechen über die technischen und gesetzlichen Entwicklungen, etwa in den Bereichen einheitliches Bezahlsystem, Roaming, Eichrecht, beim Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz WeMOG oder dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz GEIG. Und sie zeigen auf, welche Herausforderungen auf eine künftige Ladeinfrastruktur zukommen, beispielsweise, wenn mehr schwere Nutzfahrzeuge elektrifiziert werden.

Donnerstag, 12.11.2020
Think-Tank Leitstelle: Wir nehmen Ladeinfrastruktur unter die Lupe
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur begreift sich als „Think-Tank“ rund um das Thema Ladeinfrastruktur: Sie sammelt und analysiert Daten zum Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladesäulen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den geförderten Ladesäulen aus dem Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, bei denen beispielsweise die Auslastung, Kosten für den Aufbau und Betrieb und Ladetarife für das Adhoc-Laden von der Leitstelle untersucht werden. Die Daten werden im Rahmen der Berichterstattung der bereits aufgebauten geförderten Ladesäulen über die eigens entwickelte Online-Plattform OBELIS erhoben. Franziska Lobas-Funck und Laura Prawatky berichten über aktuelle Fragestellungen und Fokusthemen, Projekten und Datenquellen im Bereich „Monitoring & Analyse“ der Nationalen Leitstelle und geben einen Ausblick auf zukünftige Ergebnisse.

Freitag, 13.11.2020
Bund, Länder und (Kommunen): Die Leitstelle als Knotenpunkt für Ladeinfrastruktur
Nur zusammen mit den wichtigsten Akteuren aus dem Bericht Elektromobilität kann die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ihre Ziele erfolgreich umsetzen. Die Leitstelle sorgt mit verschiedenen Formaten für einen Austausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Lisa Mildenberger und Conrad Hammer berichten von den Erkenntnissen, die sie in einer ersten Workshopserie mit Vertreterinnen und Vertretern von Ländern und Kommunen gewonnen haben und erläutern die nächsten Schritte der Umsetzung eines Vernetzungs-, Schulungs- und Wissensangebots für Elektromobilitätsmanagerinnen und -manager für Ladeinfrastruktur. Sie stellen die Gesetzeskarte Ladeinfrastruktur im Bund-Länder-Kontext vor und geben einen Ausblick zur Weiterentwicklung des Gesetzesrahmens.

Allgemeine Hinweise
Die Teilnahme ist kostenlos. Unterlagen zum Online-Seminar werden im Anschluss zur Verfügung gestellt.
Link zu den Veranstaltungen

Pressemitteilung
05.11.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
Telefon: 030-311 611 6-204
E-Mail: nina.posdziech@now-gmbh.de

Leitfaden für Ladeinfrastrukturplanung gewinnt DIN-Innovatorenpreis

Der Innovatorenpreis 2020 des Deutschen Instituts für Normung (DIN) geht an das Konsortium um die DIN SPEC 91433. Mit den Preisen ehrt das DIN jedes Jahr besondere Projekte und Engagements aus Normung und Standardisierung.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bei der NOW GmbH ist Teil des Konsortiums, das unter der Leitung von Oliver Arnhold vom Reiner Lemoine Institut die neue Norm erarbeitet hat. „Wir freuen uns, dass wir unsere langjährigen Erfahrungen in der Förderung von Ladeinfrastruktur einbringen konnten“, sagt Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, die den zügigen Ausbau der deutschen Ladeinfrastruktur vorantreibt. „ Mit dem StandortTOOL bieten wir ein bundesweites und kostenloses Instrument an, um bei der Suchraum- und Standortidentifizierung zu unterstützen.“

DIN SPEC 91433 beschleunigt den Aufbau von Ladepunkten
Die DIN SPEC 91433 – „Leitfaden zur Suchraum- und Standortidentifizierung sowie Empfehlungen für Melde- und Genehmigungsverfahren in der Ladeinfrastrukturplanung“ soll den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beschleunigen. Sie bietet eine nachvollziehbare Strukturierung des Prozesses für die Planung und Errichtung von Ladeinfrastruktur an. Dadurch hilft sie etwa kommunalen Akteuren dabei, Einstiegshemmnisse und Berührungsängste abzubauen. Außerdem schlägt sie Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren vor, um die Kommunikation effizienter zu gestalten. Damit unterstützt sie das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 bundesweit 7 bis 10,5 Millionen Elektrofahrzeuge zuzulassen.

Jury lobt Beitrag zur Verkehrswende
Die Jury lobte an der Einreichung vor allem den starken Praxisbezug sowie die Aktualität. Sie betonte, dass die Verkehrswende nur erfolgreich sein könne, wenn potenzielle Nutzende von E-Fahrzeugen leichten Zugang zu Ladekapazitäten erhalten. Das Thema der DIN SPEC sei daher von bedeutender umweltpolitischer und gesellschaftlicher Relevanz und seine Arbeit auch im Hinblick auf das beteiligte Konsortium vorbildlich.

Leitfaden wurde von Expertinnen und Experten aus der Praxis erarbeitet
Der Leitfaden wurde von einem Konsortium erarbeitet, dem Beteiligte aller Sektoren angehören: Neben dem Reiner Lemoine Institut, das das Konsortium leitete, auch die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bei der NOW GmbH, die Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), die Energie Codes & Services GmbH, die Bürgerenergiegenossenschaft Inselwerke, die inno2grid GmbH, die Cleopa GmbH sowie das RLI-Start-Up Localiser. Fördermittel erhielt das Vorhaben aus dem BMWi-Förderprojekt EmoStar²K.

Weitere Informationen

DIN SPEC 91433 – „Leitfaden zur Suchraum- und Standortidentifizierung sowie Empfehlungen für Melde- und Genehmigungsverfahren in der Ladeinfrastrukturplanung“
https://www.beuth.de/de/technische-regel/din-spec-91433/326842780

Oliver Arnold vom RLI erklärt die DIN SPEC 91433 für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Video
https://www.youtube.com/watch?v=DM_CnGnVu_Q&feature=youtu.be

Online-Seminar
13.11.2020

Bund, Länder und (Kommunen): Die Leitstelle als Knotenpunkt für Ladeinfrastruktur
Ansprechperson:
Conrad Hammer
„Vernetzen“ Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
E-Mail: conrad.hammer@now-gmbh.de

Bund, Länder und (Kommunen): Die Leitstelle als Knotenpunkt für Ladeinfrastruktur

Nur zusammen mit den wichtigsten Akteuren aus dem Ökosystem Elektromobilität kann die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ihre Ziele erfolgreich umsetzen. Die Leitstelle sorgt mit verschiedenen Formaten für einen Austausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen, mit dem Ziel Inhalte aufzunehmen und die Rahmensetzung für den Aufbau von Ladeinfrastruktur weiterzuentwickeln.

In diesem Online-Seminar berichten Lisa Mildenberger und Conrad Hammer von den Erkenntnissen, die sie in einer ersten Workshopserie mit Vertreter*innen von Ländern und Kommunen gewonnen haben und erläutern die nächsten Schritte der Umsetzung eines Vernetzungs-, Schulungs- und Wissensangebots für Elektromobilitätsmanager*innen für Ladeinfrastruktur. Flankierend stellen sie die Gesetzeskarte Ladeinfrastruktur im Bund-Länder-Kontext vor und geben einen Ausblick zur Weiterentwicklung des Gesetzesrahmens.

13. November 2020 von 09:30-10:15 Uhr

Bitte loggen Sie sich 10 Minuten früher ein, um Verzögerungen zu vermeiden.
Die Teilnahme ist kostenlos. 
Mit der Registrierung bestätigen Sie, die Datenschutzhinweise der NOW GmbH gelesen und akzeptiert zu haben.

NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie! 

Online-Seminar
12.11.2020

Think-Tank Leitstelle: Wir nehmen Ladeinfrastruktur unter die Lupe
Ansprechperson:
Dr. Franziska Lobas-Funck
„Verstehen“ Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
E-Mail: franziska.lobas-funck@now-gmbh.de

Think-Tank Leitstelle: Wir nehmen Ladeinfrastruktur unter die Lupe

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur begreift sich als „Think-Tank“ rund um das Thema Ladeinfrastruktur: Sie sammelt und analysiert Daten zum Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladesäulen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den geförderten Ladesäulen aus dem Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, bei denen beispielsweise die Auslastung, Kosten für den Aufbau und Betrieb und Ladetarife für das Adhoc-Laden von der Leitstelle untersucht werden. Die Daten werden im Rahmen der Berichterstattung der bereits aufgebauten geförderten Ladesäulen über die eigens entwickelte Online-Plattform OBELIS erhoben.

In diesem Online-Seminar berichten Franziska Lobas-Funck und Laura Prawatky von den aktuellen Fragestellungen und Fokusthemen, Projekten und Datenquellen im Bereich „Monitoring & Analyse“ der Nationalen Leitstelle und geben einen Ausblick auf zukünftige Ergebnisse.

12. November 2020 von 09:30-10:15 Uhr

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Die Teilnahme ist kostenlos. 
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NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Online-Seminar
11.11.2020

Leitstellen-Knowhow rund um die Ladeinfrastruktur
Ansprechperson:
Sebastian Lahmann
„Umsetzen“ Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
E-Mail: sebastian.lahmann@now-gmbh.de

Leitstellen-Knowhow rund um die Ladeinfrastruktur

Elektromobilität ist ein komplexes Feld. Um dennoch eine zuverlässige, nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur zu schaffen, befasst sich die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur sowohl mit technischen Anforderungen, beispielsweise bei den Ladestationen der neuen Förderrichtlinie für private Ladeinfrastruktur als auch mit der Regulierung rund um den Betrieb öffentlicher Ladestationen. Ein wichtiges Stichwort dabei: Interoperabilität. Alle verfügbaren Fahrzeugtypen sollen zuverlässig mit der Ladeinfrastruktaturkompatibel sein. Dafür steht die Leitstelle im fachlichen Austausch mit Stakeholdern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

In diesem Online-Seminar sprechen Sebastian Lahmann, Lars Jacobsen und Dominique Sévin über die technischen und gesetzlichen Entwicklungen, etwa in den Bereichen einheitliches Bezahlsystem, Roaming, Eichrecht, beim Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz WeMOG oder dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz GEIG. Des Weiteren geben sie einen Ausblick, welche Herausforderungen auf eine künftige Ladeinfrastruktur zukommen, beispielsweise, wenn mehr schwere Nutzfahrzeuge elektrifiziert werden.

11. November 2020 von 09:30-10:15 Uhr

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Die Teilnahme ist kostenlos. 
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NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Online-Seminar
10.11.2020

Bedarfsplanung digital: Tools und Daten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur
Ansprechperson:
Felix Steck
„Planen“ Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
E-Mail: felix.steck@now-gmbh.de

Bedarfsplanung digital: Tools und Daten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur

„In Zukunft soll die nächste Schnellladestation in 10 Minuten mit dem Elektroauto erreichbar sein“, so lautet eines der Ziele der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Dafür braucht es eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur in Deutschland, auf dem Land ebenso wie in der Großstadt.

In diesem Online-Seminar stellen Anne Wurm, Joelle Randrianarisoa, Felix Steck und Waldemar Brost die Methoden und Instrumente vor, mit denen die Leitstelle den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland plant und steuert:

  • Das StandortTOOL weist den künftigen Bedarf an zusätzlichen Ladepunkten aus und bezieht dabei Verkehrsströme, sozioökonomische Daten, Fahrzeugzahlen sowie bereits existierende Ladeinfrastruktur ein. Es unterstützt den Infrastrukturausbau kund*innengerecht bis 2030 zu planen. Dazu gibt das Tool einen Überblick über Bedarfsgebiete, um die Netzplanung voranzutreiben und mögliche Ausbaumaßnahmen zu bewerten. 
  • Das FlächenTOOL ist eine digitale Plattform, die eine Übersicht über Liegenschaften in Deutschland gibt, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur potentiell zur Verfügung stehen. Sie ermöglicht Flächenbesitzer*innen und Investor*innen sich miteinander zu vernetzen und unterstützt so einen zügigen Aufbau.

10. November 2020 von 09:30-10:15 Uhr

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NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Online-Seminar
09.11.2020

Finanzierung und Förderung: Ein Zweiklang für die Ladeinfrastruktur
Ansprechperson:
Dominique Sévin
„Fördern“ Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
E-Mail: dominique.sevin@now-gmbh.de

Finanzierung und Förderung: Ein Zweiklang für die Ladeinfrastruktur

Im Auftrag des BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie versteht Ladeinfrastruktur als Gesamtsystem aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Schnell- und Normallademöglichkeiten und trägt mit den passenden Instrumenten maßgeblich zum beschleunigten Ausbau bei.

In diesem Online-Seminar stellen Dominique Sévin und Johannes Pallasch die Förderinstrumente vor, die die Bundesregierung bereits bereitstellt oder gerade entwickelt. Dazu gehört das neue Ausschreibungsmodell, mit dessen Hilfe ein leistungsstarkes und zuverlässiges deutschlandweites Schnellladenetz mit 1000 Standorten geschaffen wird. Erstmals gibt der Bund dabei vor, wo Ladestationen entstehen und welche Anforderungen sie bzw. ihr Umfeld erfüllen sollen – ein Paradigmenwechsel. Mit der ab 24. November 2020 beantragbaren Förderung für private Ladeinfrastruktur kommt ein neuer Pfeiler des Gesamtsystems hinzu. Auch weitere für 2021 geplante Fördermöglichkeiten im Bereich der gewerblichen Ladeinfrastruktur sowie die Fortführung des Förderprogramms für öffentliche Ladeinfrastruktur werden Thema des Seminars sein.

09. November 2020 von 10:30-11:15 Uhr

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Die Teilnahme ist kostenlos. 
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NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Online-Seminar
09.11.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Johannes Pallasch
Leiter Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (Sprecher)
E-Mail: ladeinfrastruktur@now-gmbh.de

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur stellt sich vor

Im Auftrag des BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie unterstützt beim Planen, Umsetzen und Fördern der Ladeinfrastruktur. Um den Bedarf an Ladesäulen besser zu verstehen, erfasst sie relevante Daten. Sie vernetzt alle wichtigen Akteure und gibt ihr Wissen weiter. Die Nutzerinnen und Nutzer hat sie dabei immer im Blick.

Eine flächendeckende, bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur für Deutschland: In diesem Online-Seminar erklären mit Johannes Pallasch und Dagmar Fehler die beiden leitenden Personen der Leitstelle, wie sie das erreichen wollen. Sie berichten vom Stand der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur und erörtern das Zielbild der Leitstelle: „Einfach laden“ und dessen Entstehung. Außerdem geben sie einen Einblick in die Organisationsstruktur und die Arbeitsweise der Leitstelle.

9. November 2020 von 09:30-10:15 Uhr

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Die Teilnahme ist kostenlos. 
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NLL-Onlineseminar-Reihe
Mit der Online-Seminarreihe der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geben wir vom 09.11.-13.11. jeden Morgen ab 09:30 Uhr Einblicke in die Vorgehensweise und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Leitstelle. Eine Chance, die Arbeit der Leitstelle und die Expert:nnen dort persönlich kennenzulernen. In jedem Online-Seminar ist genügend Zeit eingeplant, um Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Pressemitteilung
26.10.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Johannes Pallasch
Leiter Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (Sprecher)
E-Mail: ladeinfrastruktur@now-gmbh.de

Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur wird Mitglied bei CharIN e.V.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ist nun Mitglied in der Charging Interface Initiative (CharIN). Ziel des Vereins: Ladelösungen mit einem Combined Charging System (CCS) zu etablieren – und damit unkompliziertes Aufladen von E-Fahrzeugen weltweit zu ermöglichen.

Ein Universalstecker für alle Ladeszenarien weltweit: das ist das Ziel des CharIN e.V. In dem Netzwerk arbeiten Expertinnen und Experten der führenden Automobil- und Ladeinfrastrukturunternehmen gemeinsam an der Umsetzung des Combined Charging Systems (CCS), einem internationalen Ladestandard für batterie-elektrische Fahrzeuge.

Der CCS-Stecker, der auf diesem Standard basiert, ist eine um zwei zusätzliche Kontakte erweiterte Variante des in Europa weit verbreiteten Typ-2-Steckers. Damit ermöglicht er normales und schnelles Laden, mit Wechsel- oder Gleichstrom, von kleiner Ladeleistung bis hin zu 450 kW. Eine zukunftssichere Lösung, die universell für alle Elektrofahrzeuge und Ladeszenarien geeignet ist, sowohl sicher als auch einfach in der Bedienung.

CharIN e.V. setzt sich für die Weiterentwicklung von Standards des Combined Charging Systems ein, die die Ladeinfrastruktur und Dienstleistungen betreffen sowie entsprechende Zertifizierungssysteme. Die NOW GmbH ist seit 2017 offiziell Supporter von CharIN e.V. – mit der hauseigenen Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur ist sie nun in den Mitgliedsstatus gewechselt.

Die Anfang 2020 gegründete Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur treibt im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH den zügigen Aufbau der in Deutschland benötigten Ladeinfrastruktur voran. Die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen ist dabei ihre wichtigste Richtschnur.

Johannes Pallasch, Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: „Wir als Leitstelle wollen die Prozesse im Bereich Ladeinfrastrukturtechnik eng begleiten, frühzeitig Impulse geben und aufnehmen und Diskussionen anstoßen – immer mit Blick auf das beste Ergebnis für die Nutzerinnen und Nutzer. CharIN ist eine zentrale Plattform für diese Belange. Die Mitgliedschaft dort bringt uns mit an den Tisch, an dem wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen werden.“

Claas Bracklo, Vorsitzender des CharIN e.V., begrüßt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur: “Wir freuen uns, einen bedeutenden deutschen Akteur im Bereich Ladeinfrastruktur als Mitglied im internationalen Umfeld von CharIN begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir weiter an unserem Ziel arbeiten: ein kundenfreundliches Ladeerlebnis und eine nahtlose Integration aller Services mit dem Combined Charging System”.

Eva Ackermann (BMVI), Andreas Rimkus (SPD Bundestagsabgeordneter) und Johannes Pallasch (Leiter der Nationalen Leitstelle)

Pressemitteilung
07.10.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
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Parlamentarischer Abend in der Nationalen Leitstelle

Anlässlich eines digitalen Parlamentarischen Abends des Parlamentskreises Elektromobilität und des Industriekreises Elektromobilität diskutierte Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle, am 7. Oktober 2020 mit Eva Ackermann (BMVI) und dem Bundestagsabgeordneten Andreas Rimkus (SPD) über den Masterplan Ladeinfrastruktur – sie blickten auf den Status quo und in die Zukunft.

„Die ersten Meilensteine des Masterplans Ladeinfrastruktur haben wir erreicht, beispielsweise das neue Förderprogramm für die private Ladeinfrastruktur“, sagte Johannes Pallasch. „Um die weiteren Ziele erfolgreich und zügig umzusetzen, müssen Politik und Industrie an einem Strang ziehen. Dafür sind Austauschmöglichkeiten wie der digitale Parlamentarische Abend des Parlamentskreises Elektromobilität und des Industriekreises Elektromobilität extrem wertvoll.“

In der anschließenden Vortragsreihe sprach Dr. Marcus Groll, Geschäftsführer Ionity, über die Industrialisierung von Schnellladeinfrastruktur für den europäischen Langstreckenverkehr, Mathias Wiecher, Global Head of E-Mobility, E.on, über den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Dr. Hendrik Adolphi, Leiter Technisches Anlagenmanagement, Netze BW, referierte zu Netzausbau, Netzplanung und V2G (Vehicle-to-Grid) und Christoph Steinkamp, Geschäftsführer von HySolutions, zum Ausbau von Ladeinfrastruktur in kommunaler Verantwortung.

„Der Hochlauf bei den Elektroautos kommt jetzt in Fahrt – man sieht es an den aktuellen Zulassungszahlen“, sagte Andreas Rimkus, „die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur leistet die Kärrnerarbeit, die nötig ist, um diesen Fahrzeugen rechtzeitig eine gute Ladeinfrastruktur bereitzustellen.“

Der Parlamentskreis Elektromobilität ist ein Zusammenschluss von Abgeordneten, die sich dem Thema Elektromobilität verbunden fühlen – er bietet eine Plattform des Austauschs über Fraktionen hinweg. Im Industriekreis Elektromobilität setzen sich die zentralen Industrieverbände branchenübergreifend für den Erhalt und Ausbau der Wertschöpfungsketten für Elektromobilität am Standort Deutschland ein.

Der jährlich stattfindende Parlamentarische Abend wurde in diesem Jahr vom BDEW ausgerichtet und fand in den Räumen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur statt – diese koordiniert im Auftrag des BMVI und unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

Weitere Informationen unter www.nationale-leitstelle.de

Pressemitteilung
06.10.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
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Private Ladeinfrastruktur: Bund fördert erstmalig Kauf und Installation privater Ladestationen

Heute hat Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei der Eröffnung der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH bekanntgegeben, dass erstmals auch private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden gefördert werden.

Andreas Scheuer: „Ab sofort fördern wir Mietern, Eigenheimbesitzern und Vermietern den Einbau privater Ladestationen auf ihren Pkw-Stellplätzen. 900 Euro Zuschuss gibt es dafür vom Bund. Damit kommen wir unserem Ziel, Laden für alle, immer und überall, einen entscheidenden Schritt näher. Denn ein großer Teil der Ladevorgänge wird daheim stattfinden. Mit unserem Masterplan Ladeinfrastruktur schaffen wir eine flächendeckende Versorgung. Die heute eröffnete Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur sorgt für die schnelle Umsetzung.“

Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer NOW GmbH: „Der Bund ermöglicht über das BMVI erstmals die Förderung von privaten Ladestationen für Eigenheimbesitzer und Mieter. Mit der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur arbeiten wir außerdem daran, dass künftig die nächste Schnellladestation in 10 Minuten erreichbar ist. Das sind entscheidende Verbesserungen für die Attraktivität der E-Mobilität und wird deren Verbreitung einen enormen Schub verleihen.“

Zur Förderung: Wer kann Anträge stellen?

Wer kann Anträge stellen?

Träger von Investitionsmaßnahmen zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Träger von Investitionsmaßnahmen sind zum Beispiel Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Nicht antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände, Zweckverbände und Kirchen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten (Definition der Gesamtkosten siehe unter „Wie wird gefördert?“) an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn u.a.:

  • die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
  • der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
  • die Ladestation intelligent und steuerbar ist (mit Blick auf die Netzdienlichkeit)

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Der Zuschuss kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

  • Ladestation
  • Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
  • Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
  • Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)

Anträge können ab dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Ausführliche Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren finden Sie unter www.kfw.de/440.

Zur Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur

Im Auftrag des BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie unterstützt beim Planen, Umsetzen und Fördern der Ladeinfrastruktur. Um den Bedarf an Ladesäulen besser zu verstehen, erfasst sie relevante Daten. Sie vernetzt alle wichtigen Akteure und gibt ihr Wissen weiter. Die Nutzerinnen und Nutzer hat sie dabei immer im Blick.

Was sind die Aufgaben der Leitstelle?

  • Den Bedarf kennen und entsprechend planen – Mit dem StandortTOOL (www.standortTool.de) verfügt die Leitstelle über ein Planungswerkzeug, mit dem deutschlandweit öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur bis 2030 für Pkw geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann
  • Flächenbesitzer und Investoren zusammenbringen – Mit dem FlächenTOOL schafft die Leitstelle eine digitale Plattform, die eine Übersicht über Flächen in Deutschland gibt, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Frage kommen und Flächenbesitzer und Investoren miteinander vernetzt. Die erste Version des FlächenTOOL soll Ende 2020 online gehen.
  • Technik vereinheitlichen – Bei der Technik, die beim Laden und Bezahlen zum Einsatz kommt, wird die Leitstelle an einer Vereinheitlichung arbeiten, um den Komfort beim Laden für die Nutzerinnen und Nutzer zu steigern (Roaming und Eichrecht)
  • Monitoring und Analyse – Die Leitstelle ist als Wissenspool rund um die Ladeinfrastruktur angelegt. Hier werden belastbare wissenschaftliche, technische wie auch ökonomische Erkenntnisse zur Ladeinfrastruktur gesammelt. Wo diese Erkenntnisse noch nicht vorhanden sind, gewinnt sie die Leitstelle mit eigenen Studien.

Was sind die Ziele?

  • Die nächste Schnellladesäule muss in 10 Minuten erreichbar sein.
  • Aufbau eines öffentlichen Schnellladenetzes mit 1000 Standorten, das bis Ende 2023 entsteht, das Laden bei längeren Fahrten abdeckt und auch für den urbanen Alltag nutzbar ist
  • Errichtung von 50.000 öffentlich zugänglichen Schnell- und Normalladepunkten bis Ende 2021
  • Beschleunigung des Aufbaus von öffentlicher, privater und gewerblicher Ladeinfrastruktur durch finanzielle Förderung und bessere rechtliche Rahmenbedingungen
  • Eine nutzerfreundliche öffentliche Ladeinfrastruktur mit leicht aufzufindenden Ladesäulen, die zuverlässig funktionieren und den Ladevorgang transparent mit den gängigen Zahlungsmethoden abrechnen.

 

Zahlen & Fakten zur Ladeinfrastruktur:

In Deutschland Aufgebaute LIS in Deutschland nach Ladesäulenregister der BNetzA:

Kategorie LP NLP SLP Anteil SLP Stand
Bundesförderprogramm bewilligt 26.273 18.871 7.402 28% 30.09.2020
Bundesförderprogramm aufgebaut 10.625 9.074 1.551 15% 30.09.2020
Öffentliche Ladepunkte laut BNetzA 30.192 26.481 3.711 12% 09.09.2020

 

Geförderte Ladepunkte bewilligt und in Betrieb:

Stand:

17.09.2020

NLP SLP Modernisierung Summe Fördervolumen

LP in Betrieb

(absolut und in %)

Summe 17.493 6452 1.840 23.945 150 Mio. € 10.067 42 %

 

Informationen zur nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur unter www.nationale-leitstelle.de

Pressemitteilung
06.10.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
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Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur nimmt den Betrieb auf

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute gemeinsam mit Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer (Sprecher) der NOW GmbH die Betriebsphase der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur eingeleitet. Vor Ort informierten Johannes Pallasch und Dagmar Fehler (Leitung der Leitstelle) über den Stand der Umsetzung und überreichten dem Bundesminister die erste Veröffentlichung der Leitstelle, das Thesenpapier „Einfach laden“.
Die Ziele der Leitstelle umfassen

  • Den Aufbau eines öffentlichen Schnellladenetzes mit 1000 Standorten bis Ende 2023. Das Netz soll das Laden bei längeren Fahrten und im urbanen Alltag abdecken.
  • Die Errichtung von 50.000 öffentlich zugänglichen Schnell- und Normalladepunkten bis Ende 2021.
  • Die Beschleunigung des Aufbaus von privater Ladeinfrastruktur durch finanzielle Förderung und bessere rechtliche Rahmenbedingungen.
  • Eine nutzerfreundliche öffentliche Ladeinfrastruktur mit leicht zu findenden Ladesäulen, die zuverlässig funktionieren und den Ladevorgang transparent mit den gängigen Zahlungsmethoden abrechnen.

Die Bundesregierung hatte sich im November 2019 im „Masterplan Ladeinfrastruktur“ auf diese Ziele und die Errichtung einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, geeinigt. Die Leitstelle wird beim Thema Ladeinfrastruktur der Bundesregierung und allen Ressorts als zentraler Ansprechpartner bereitstehen.

Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer (Sprecher) der NOW GmbH: „Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 insgesamt um 55 bis 56 % gegenüber 1990 zu senken. Dafür muss der Straßenverkehr schnell „elektrifiziert“ werden. Die jüngsten Zulassungszahlen beim E-Pkw zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit dafür sind. Was noch fehlt, ist eine gute Ladeinfrastruktur. Dafür sind wir angetreten. Unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH treibt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur deren zügigen Aufbau voran.“

Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: „Einfach laden. Daran arbeiten wir. Wir koordinieren und steuern die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Wir unterstützen beim Planen und Umsetzen und fördern den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Um den Bedarf an Ladesäulen besser zu verstehen, erfassen wir relevante Daten. Wir vernetzen die wichtigsten Akteure wie Betreiber von Ladeinfrastruktur, Automobilhersteller, Länder und Kommunen und geben unser Wissen weiter. Die Nutzerinnen und Nutzer haben wir dabei immer im Blick. Ihre Zufriedenheit ist unser Ansporn.“

Weitere Informationen

StandortTOOL: Den Bedarf kennen und entsprechend planen
Mit dem StandortTOOL (www.standortTool.de) verfügt die Leitstelle über ein Planungswerkzeug, mit dem deutschlandweit Ladeinfrastruktur bis 2030 für Pkw geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann. Das StandortTOOL weist den künftigen Bedarf an zusätzlichen Ladepunkten aus und bezieht dabei Verkehrsströme, sozioökonomische Daten, Fahrzeugzahlen sowie bereits existierende Ladeinfrastruktur ein. Neben der Ladeinfrastruktur für Batteriefahrzeuge ist außerdem seit Juni 2020 auch die Planung des bedarfsgerechten Ausbaus des Wasserstoff(H2)-Tankstellennetzes möglich. Für die Zukunft ist eine Infrastrukturplanung für den Nutzfahrzeugbereich (Batterie und Wasserstoff) vorgesehen.

FlächenTOOL: Flächenbesitzer und Investoren zusammenbringen
Mit dem FlächenTOOL schafft die Leitstelle eine digitale Plattform, die eine Übersicht über Flächen in Deutschland gibt, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Frage kommen und Flächenbesitzer und Investoren miteinander vernetzt. Die erste Version des FlächenTOOL soll Ende 2020 online gehen.

Paradigmenwechsel bei der Finanzierung: Förderung und Ausschreibung
Ladeinfrastruktur ist ein Gesamtsystem aus öffentlichen und privaten Schnell- und Normallademöglichkeiten. Hier arbeitet die Leitstelle an Verbesserungen in mehreren Bereichen gleichzeitig:

  • 1000-Standorte-Programm/Schnellladennetz: Um den Bedarf für die Mittel- und Langstreckenmobilität an den Fernstraßen zu decken, wird der Bund ein deutschlandweites Schnellladenetz (mindestens 150 kW Leistung pro Ladepunkt) mit 1000 Standorten ausschreiben. Damit wird es möglich, auf längeren Fahrten oder in stark verdichteten Gebieten den Akku zügig ausreichend aufzuladen.
  • Förderrichtlinie Private Ladeinfrastruktur: Ab November 2020 ermöglicht der Bund die Förderung von privaten Ladestationen für Eigenheimbesitzer und Mieter. Denn ein Großteil der Ladevorgänge wird mittelfristig nicht-öffentlich stattfinden.
  • Förderrichtlinie Öffentliche Ladeinfrastruktur (FRL LIS): Nach sechs Förderaufrufen endet 2020 die aktuelle FRL LIS des BMVI mit einem Volumen von 300 Millionen Euro. Die Bewilligung der letzten Anträge ist im Gang. Aktuell laufen Vorbereitungen für eine neue Förderrichtlinie Öffentliche Ladeinfrastruktur, die ab 2021 an den Start gehen soll.

Know-how: Die Technik vereinheitlichen
Bei der Technik, die beim Laden und Bezahlen zum Einsatz kommt, wird die Leitstelle an einer Vereinheitlichung arbeiten, um den Komfort beim Laden für die Nutzerinnen und Nutzer zu steigern.

  • Roaming: Nutzer, die mit einem bestimmten Fahrstromanbieter einen Vertrag zum Laden ihres Elektroautos geschlossen haben, sollen auch an Ladepunkten anderer Anbieter problemlos laden können.
  • Eichrecht: Die Leitstelle informiert Personen und Institutionen, die Ladeinfrastruktur errichten möchten, über Rechtslage und Handlungsoptionen bei der Erfassung der bei den Ladevorgängen abgegebenen Energiemengen.

Monitoring und Analyse: Den Überblick behalten
Die Leitstelle ist als Wissenspool rund um die Ladeinfrastruktur angelegt. Hier werden belastbare wissenschaftliche, technische wie auch ökonomische Erkenntnisse zur Ladeinfrastruktur gesammelt. Wo diese Erkenntnisse noch nicht vorhanden sind, gewinnt sie die Leitstelle mit eigenen Studien. Dies dient u.a. der noch effizienteren und zielgerichteteren Umsetzung von Fördermaßnahmen für Ladeinfrastruktur, beispielsweise bei der Bedarfsplanung. Zur Erfassung der Betriebs- und Stammdaten verwendet die Leitstelle die eigens eingerichtete Online-Plattform „OBELIS“ (Online-Berichterstattung Ladeinfrastruktur). Die Daten zeigen beispielsweise, dass ein durchschnittlicher Ladevorgang an einem geförderten Normalladepunkte fünf Stunden und an einem Schnellladepunkt 45 Minuten dauert. Die Daten werden für Analysen der Bundesregierung zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung
06.10.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
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Nutzerzufriedenheit muss Richtschnur beim Aufbau von Ladeinfrastruktur sein

Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur veröffentlicht Thesenpapier zur Nutzererfahrung beim Laden von E-Autos

Um die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 um 55 bis 56 % gegenüber 1990 zu senken, muss der Straßenverkehr schnell „elektrifiziert“ werden. Damit sich mehr Bürger für eine Elektroauto entscheiden, braucht es eine flächendeckende, bedarfsgerechte und zuverlässige Ladeinfrastruktur. Bisher sind die Erfahrungen beim Laden durchwachsen. Um das zu ändern, hat die im Januar 2020 gegründete Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen als ihre wichtigste Richtschnur für den Ausbau der Ladeinfrastruktur festgelegt.

Die Leitstelle treibt im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH den zügigen Aufbau der in der Bundesrepublik benötigten Ladeinfrastruktur voran. Die erste Veröffentlichung der Leitstelle mit dem Titel „Einfach laden – Das Ladeerlebnis als User Journey an öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge jetzt und 2025“ unterstreicht nun ihren nutzerzentrierten Ansatz.

Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: „Ein Zielbild, wie es unser Thesenpapier ‚Einfach laden‘ vorgibt, ist das, was bislang im Bereich Ladeinfrastruktur gefehlt hat. Wir haben damit eine entscheidende Lücke geschlossen, sodass nun alle Aktivitäten in dieselbe Richtung laufen können und die Nutzerinnen und Nutzer am Ende profitieren. Diese stehen im Zentrum unserer Arbeit. Ihre Zufriedenheit ist unser Ansporn.“

Universelles Konzept für den idealen Verlauf eines Ladevorgangs

Das Laden elektrischer Fahrzeuge an öffentlichen Ladestationen stellt für viele Nutzerinnen und Nutzer eine neue Erfahrung dar, die sich stark vom klassischen Tankvorgang unterscheidet. Bislang liegt kein einheitliches Bild einer „User Journey“ für das Laden von Elektroautos vor. Ebenso gibt es bislang kein universelles Konzept für den idealen Verlauf des Ladevorgangs in der näheren Zukunft. Das Thesenpapier „Einfach laden“ macht nun einen Vorschlag für solch ein universelles Konzept. Es richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Bundesbehörden, Ländern und Kommunen sowie an Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer, etwa aus der Energiewirtschaft, Automobilindustrie, Parkraumbewirtschaftung und Branchenorganisationen weiterer Industrien.

Das Thesenpapier skizziert das Ladeerlebnis an öffentlichen Ladestationen jetzt und in der näheren Zukunft. Dazu beschreibt es den gegenwärtigen Ablauf des Ladeprozesses aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer und erfasst technologische Trends mit Blick auf die Entwicklung bis 2025. Perspektiven und Erfahrungen von Nutzerinnen und Nutzern von Elektrofahrzeugen sind ebenso in das Papier eingeflossen wie Erkenntnisse und Prognosen von Automobilherstellern und Ladeinfrastrukturbetreibern.

Das Thesenpapier betrachtet Vorbereitung, Durchführung, Support und Erlebnischarakter beim Laden von Elektroautos. Für das Zielbild der „User Journey“ im Jahr 2025 ergeben sich folgende Schlüsse:

  • Die Durchführung des Ladevorgangs vom Start bis zur Bezahlung wird weiter vereinfacht, vor allem durch Fortschritte in der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation. Damit wird auch bei schlechter Witterung und Dunkelheit ein schneller und bequemer Ladevorgang möglich. Einkaufsmöglichkeiten oder Unterhaltungsangebote im Umkreis der Ladestationen schaffen eine kurzweilige Ladezeit.
  • Der Support verbessert sich, vor allem durch die weitere Verbreitung digitaler Fernwartung, sodass Probleme vor und während des Ladens im Hintergrund gelöst werden.
  • Eine nutzerfreundliche Bedienung und attraktive Standorte steigern die Qualität des Ladeerlebnisses an öffentlichen Ladestationen. Dies lässt sich vor allem an der nahtlosen Integration des öffentlichen Ladens in den Alltag oder die Routenplanung der Nutzerinnen und Nutzer ablesen.
  • Den Nutzerinnen und Nutzern werden künftig bei der Suche nach einer Ladestation erweiterte Navigationsfunktionen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit der Reservierung eines Ladepunktes wird es häufiger geben.

Die Leitstelle entwickelt ihre Pläne für eine nutzerfreundliche öffentliche Ladeinfrastruktur auf der Grundlage dieses Thesenpapiers. Seine Eckpunkte werden beispielsweise bei der Ausschreibung des geplanten bundesweiten 1000-Standorte-Schnellladenetzes und der nächsten Förderrichtlinie für öffentliche Ladeinfrastruktur die Bedingungen mitbestimmen.

Hintergrund: Das Thesenpapier „Einfach laden – Das Ladeerlebnis als User Journey an öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge jetzt und 2025“ ist das Ergebnis einer Workshop-Serie der Leitstelle mit Automobilherstellern und Ladeinfrastruktur-Betreibern im Frühjahr 2020. Die Teilnehmer brachten ihre Kundenerfahrungen, Erkenntnisse und Annahmen für die technologische Entwicklung bis 2025 ein. Um die Datenbasis des Thesenpapiers durch reale Nutzerinnen- und Nutzererfahrungen zu erweitern, nimmt das Papier in einzelnen Kapiteln auf eine aktuelle Befragung Bezug, die die NOW GmbH beauftragt hat. Diese fand in Form einer digitalen Pilotbefragung mit 124 als Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen registrierten Personen im Frühjahr 2020 statt. Auch wenn die Erkenntnisse vor allem mit Blick auf die Situation in Deutschland gewonnen wurden, dürften sie auch eine weitreichende Aussagekraft für andere europäische Länder haben, sofern man die länderspezifischen regulatorischen Anforderungen an Ladestationen mit hinzuzieht.

Pressemitteilung 26.06.2020

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Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bereitet Paradigmenwechsel beim Ausbau der Ladeinfrastruktur vor

Ausschreibung eines bundesweiten HPC-Schnelladenetzes für E-Fahrzeuge voraussichtlich im 4. Quartal 2020.

Beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge will der Bund seine bisherige Förderpolitik ergänzen. Als ersten Schritt will das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Aufbau und Betrieb eines bundesweiten HPC-Schnellladenetzes an 1.000 Standorten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung in Auftrag geben. Das HPC-Schnellladenetz soll den Bedarf für die Mittel- und Langstreckenmobilität an den Fernstraßen decken.

Damit steht ein Paradigmenwechsel beim Ausbau der HPC-Ladeinfrastruktur bevor – von der Förderung zur Ausschreibung. Das Problem: die bisherigen Förderprogramme zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge sind alleine nicht geeignet um den Aufbau schnell, verlässlich, bedarfsgerecht, flächendeckend und verbraucherfreundlich zu gewährleisten. Trotz Fördervorgaben und Mindeststandards der Ladesäulenverordnung sind Kunden mit Insellösungen, hoher Unzuverlässigkeit, uneinheitlichen Informationen und zahlreichen unterschiedlichen Nutzerschnittstellen konfrontiert. Und Schnellladepunkte mit hoher Leistung gibt es bislang deutlich zu wenig. Weniger als 2 Prozent aller Ladepunkte haben eine Ladeleistung von mindestens 100 kW.

Es soll also ein leistungsfähiges und diskriminierungsfrei zugängliches Rückgrat der Elektromobilität mit einheitlichen Vorgaben zur Sicherung der Nutzerfreundlichkeit entstehen. Bei der Umsetzung dieser Initiative spielt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bei der NOW GmbH eine zentrale Rolle. Sie bereitet gemeinsam mit dem BMVI die geplante Ausschreibung vor und soll darüber hinaus Länder und Kommunen bei ihren Ausbauplänen unterstützen und koordinieren. Das Langzeit-Ziel: sämtliche Ladebedarfe der Nutzer in den Blick nehmen und alle dafür erforderlichen Arten an Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht und nutzerfreundlich verzahnen. Das nimmt dann auch Ladeinfrastruktur in Kommunen für regelmäßige Kurzstreckenmobilität sowie an privaten Stellplätzen in den Blick.

Vorbereitung der Ausschreibung

BMVI und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bereiten die Ausschreibung vor. Neben der eigenständigen Konzeption werden Markterkundungsgespräche geführt, um die Bedenken, Bedürfnisse und Fähigkeiten der von der Ausschreibung direkt oder mittelbar adressierten Marktakteure sachgerecht zu bewerten. Die europaweite Ausschreibung startet dann – vorbehaltlich der erforderlichen Abstimmung mit allen dafür zuständigen Behörden – voraussichtlich im 4. Quartal 2020. Die Verfahrensdauer wird vermutlich nicht unter acht Monaten liegen.

Downloads

Ausschreibung eines bundesweiten
HPC-Schnelladenetzes für E-Fahrzeuge

  • Infopapier

Pressemitteilung 03.06.2020

Ansprechpartner NOW GmbH:
Nina Posdziech
Managerin Kommunikation
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E-Mail: nina.posdziech@now-gmbh.de
Infrastrukturplanung: nächste Ausbaustufe des Standorttools durch Integration von Wasserstoff

Mobilität ohne Emissionen braucht alternative Antriebe und Kraftstoffe, die immer und überall bequem verfügbar sind. Mit dem StandortTOOL für Infrastrukturen alternativer Kraftstoffe“ (www.standorttool.de) hat die NOW GmbH ein Planungswerkzeug entwickelt, mit dem diese Infrastruktur deutschlandweit bis 2030 geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann.

Ab sofort ist neben der Ladeinfrastruktur für Batteriefahrzeuge auch die Planung des bedarfsgerechten Ausbaus des Wasserstoff (H2) -Tankstellennetzes möglich.

Mögliche Standorte von Wasserstoff-Tankstellen werden im StandortTOOL als potentielle Versorgungsgebiete aufgezeigt. Grundlage dafür sind konventionelle Tankstellen, die erweitert werden können sowie das bereits bestehende H2-Tankstellen-Netz von derzeit 84 Standorten. Das StandortTOOL ermittelt Gebiete für Wasserstoff-Tankstellen für Pkw und Lkw so, dass sie für möglichst viele Kunden erreichbar sind bzw. sie möglichst viele Gütertransporte ermöglichen können.

Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer der NOW GmbH: „Die EU fordert in der AFI-Richtlinie die angemessene Ausstattung mit Infrastruktur für die alternativen Kraftstoffe Strom, Wasserstoff und Erdgas in allen Mitgliedstaaten. Mit unserem StandortTOOL unterstützen wir bereits die Planung für Ladeinfrastruktur. Mit der Einbindung des Wasserstoffs als alternativem Kraftstoff werten wir dieses einzigartige Planungswerkzeug noch einmal auf. Deutschland bleibt damit Vorreiter bei der Umsetzung der AFI-Richtlinie in Europa.“

www.standorttool.de

Pressemitteilung 30.04.2020

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Aufbau der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur kommt voran

Einfach, einheitlich, zuverlässig und komfortabel: So muss ein hochleistungsfähiges, flächendeckendes Ladenetz für Elektromobilität gestaltet werden, das die Bedürfnisse der Verbraucher in den Blick nimmt und so den Umstieg auf saubere Mobilität attraktiv macht.

Der Aufbau eines solchen Ladenetzes ist das Ziel der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, die seit Januar 2020 von der NOW GmbH aufgebaut wird. Die Koordinierung der Bundes- und Landesaktivitäten, die Unterstützung von Kommunen bei Planung und Umsetzung des Ladeinfrastrukturaufbaus und die Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur der Bundesregierung sind dabei Kernaufgaben der Leitstelle.

Im Fokus steht zunächst der Ausbau eines Netzes für das ultraschnelle Laden in Deutschland: Erstes Ziel ist die Errichtung von 1.000 neuen Schnellladestandorten, die ausreichend viele Ladepunkte je Standort aufweisen und schnell ausbaufähig sind. Mit diesem „Sicherheits-Ladenetz“ soll gewährleistet werden, das Langstreckenmobilität ohne Angst vor dem Liegenbleiben möglich ist. Die Leitstelle hat mit dem StandortTOOL (www.standorttool.de) bereits ein Planungswerkzeug, mit dem die deutschlandweite Ladeinfrastruktur und H2-Tankinfrastruktur bis 2030 für Pkw und Nutzfahrzeuge geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann. Das StandortTOOL weist den künftigen Bedarf an zusätzlichen Ladepunkten aus und bezieht dabei Verkehrsströme, sozioökonomische Daten, Fahrzeugzahlen sowie bereits existierende Ladeinfrastruktur ein.

Aktuell sind Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur noch wenig gewinnbringend und es existieren kaum tragfähige Geschäftsmodelle. Neben Standorten, die wegen ihrer günstigen Lage in naher Zukunft wirtschaftlich sein werden, gibt es Standorte, die auch künftig wenig angefahren werden. Letztere sind aber dennoch für ein flächendeckendes Netz und für die Akzeptanz der Nutzer von größter Bedeutung. Neue Finanzierungsinstrumente müssen entwickelt werden, um einen schnellen, verlässlichen und nutzerfreundlichen Ausbau sicherzustellen.

In diesem Rahmen wird die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur auch festlegen, bis wann die Ladesäulen errichtet sein müssen und wie Anmeldung und Bezahlung erfolgen sollen. Auch wird die Leistelle Leitlinien für die Preisgestaltung setzen und einen durchgängigen, verlässlichen Betrieb einfordern. Das bedeutet Planungssicherheit sowohl für Verbraucher als auch für Hersteller von Elektrofahrzeugen.

Die NOW GmbH wurde im Januar 2020 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Aufbau und Betrieb einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt. Die Leitstelle ist langfristig bei der NOW GmbH angesiedelt, die bisher schon die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur des BMVI koordiniert und steuert.

Pressemitteilung 20.12.2019

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Wir werden Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur!

Am 19. Dezember 2019 hat Bundesminister Andreas Scheuer die NOW GmbH mit der Errichtung und dem Betrieb der neuen Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt. Bitte nehmen Sie dazu folgende Information des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Kenntnis:

Ladeinfrastruktur kommt!
Neue Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gegründet / Eckpunkte zur Finanzierung von Schnellladeinfrastruktur stehen

Bundesminister Andreas Scheuer:
„Versprochen. Gehalten! Gestern habe ich die NOW GmbH mit der Errichtung und dem Betrieb der neuen Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt. Damit setzen wir konsequent den Masterplan Ladeinfrastruktur um. Die Nationale Leitstelle wird den zügigen und koordinierten Aufbau von flächendeckenden Lademöglichkeiten in Deutschland sicherstellen. Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft haben mir zugesagt, die Leitstelle dabei aktiv zu unterstützen. Außerdem haben wir jetzt die Eckpunkte für die Förderung von Schnellladeinfrastruktur festgezurrt. Neben der Förderung wie bisher, soll es Ausschreibungen von größeren Losen geben, bei denen die Top-Standorte mit den weniger lukrativen für ein Gesamtnetz gemischt werden. Das Laden muss so unkompliziert und selbstverständlich wie beim Handy werden. Wir legen auch einheitliche Regeln für die Freischaltung des Ladepunkts und die Bezahlung fest. Unser erstes Ziel sind 1.000 Schnellladestandorte.“

Sachinformationen

Die NOW GmbH wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Aufbau und Betrieb einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ist langfristig bei der NOW GmbH angesiedelt, die bisher schon die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur des BMVI koordiniert und steuert. Rund um den bereits bestehenden Bereich „Infrastruktur Elektromobilität“ wird die Leitstelle in den kommenden Monaten für den vollen Betrieb ausgebaut.

Kernaufgaben der Leitstelle sind die Bedarfsberechnung, Planung und koordinierter Aufbau eines deutschlandweiten Schnellladenetzes, Koordinierung der Bundes- und Landesaktivitäten und Unterstützung der Kommunen bei der Planung und Umsetzung des Ladeinfrastrukturaufbaus.

Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft werden der Nationalen Leitstelle z.B. notwendige Informationen für den passgenauen Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Dazu gehören die erwarteten Neuzulassungen, die zukünftige Batteriegrößen, die Ladeleistung der BEVs und PHEVs und deren Verhältnis zueinander. Diese Daten hat uns die Automobilindustrie zugesagt.

Im Fokus steht der Ausbau eines Netzes für das ultraschnelle Laden in Deutschland: Erstes Ziel ist die Errichtung von 1.000 neuen Schnellladestandorten, die ausreichend viele Ladepunkte je Standort aufweisen und schnell ausbaufähig sind.

Mit dem StandortTOOL (www.standorttool.de) hat die NOW GmbH im Auftrag des BMVI bereits ein Planungswerkzeug entwickelt, mit dem die deutschlandweite Ladeinfrastruktur bis 2030 für Pkw und Nutzfahrzeuge geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann. Das StandortTOOL weist den künftigen Bedarf an zusätzlichen Ladepunkten aus und bezieht dabei Verkehrsströme, sozioökonomische Daten sowie bereits existierende Infrastrukturen ein.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Bestimmung geeigneter Flächen sollen in enger Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen geschehen. Zusätzlich werden neue Finanzierungsinstrumente entwickelt, die einen schnellen, verlässlichen und nutzerfreundlichen Ausbau sicherstellen.

Das ausreichende Vorhandensein von Ladeinfrastruktur ist entscheidend für die Kaufentscheidung der Verbraucher und damit für den Hochlauf der Elektromobilität. Daher ist es notwendig, dass die Bundesregierung einen zunächst überproportionalen, den Markt vorbereitenden Aufbau von Ladeinfrastruktur ermöglicht (einen vorausschauenden Aufbau).

Aktuell sind Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur noch wenig gewinnbringend und es existieren kaum tragfähige Geschäftsmodelle. Neben Standorten, die wegen ihrer günstigen Lage in naher Zukunft wirtschaftlich sein werden, gibt es Standorte, die auch zukünftig wenig angefahren werden. Diese sind aber für ein flächendeckendes Netz und für die Akzeptanz der Nutzer von größter Bedeutung. Wir werden größere Lose ausschreiben, in denen wir diese Standorttypen bündeln.

Deshalb wird der Bund mit einem neuen Finanzierungsmodell die Anschubfinanzierung übernehmen. So sorgen wir für Planungssicherheit für die Betreiber der Ladeinfrastruktur.

In diesem Rahmen werden wir auch festlegen, bis wann die Ladesäulen errichtet sein müssen und wie Anmeldung und Bezahlung erfolgen sollen. Auch werden wir auf eine Vereinheitlichung der Preise hinwirken und einen durchgängigen verlässlichen Betrieb einfordern. So sorgen wir für Planungssicherheit für die Nutzer und auch für die Hersteller von Elektrofahrzeugen.