Netzwerk für den Ausbau der Ladeinfrastruktur
Ziel ist eine effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten, um den Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes in Deutschland zu beschleunigen.
Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur vernetzt die Akteure, unterstützt den Austausch und koordiniert Maßnahmen bedarfsgerecht.
Als strategische Grundlage dient der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030, der die zentralen Ziele und Maßnahmen vorgibt.
Ansprechpartner in Ihrem Bundesland finden
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird in den Bundesländern durch Landesministerien und Landesagenturen gesteuert. In der folgenden Übersicht finden Sie die zuständigen Stellen je Bundesland – kompakt dargestellt mit den wichtigsten Informationen und weiterführenden Links.
Als Landeskoordinierungsstelle Elektromobilität in Schleswig-Holstein arbeiten wir eng mit dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur zusammen, um die Landesstrategie Elektromobilität umzusetzen und den Ausbau nachhaltiger Mobilität im Land voranzutreiben. Seit 2012 unterstützen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen u. a. durch Beratung, Vernetzung, Veranstaltungen und die Begleitung von Projekten und Initiativen. Dadurch stärken wir den Wissens- und Technologietransfer und ermöglichen mehr Menschen den Zugang zur Elektromobilität.
hySOLUTIONS begleitet seit über 20 Jahren die Transformation zu klimaneutralen Lösungen in der Mobilität und unterstützt dabei die zuständige Hamburger Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation. Im Fokus stehen die Planung, Umsetzung und Strategieentwicklung im Bereich der Elektromobilität und der Aufbau von Ladeinfrastruktur. Darüber hinaus bringt hySOLUTIONS Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um die Dekarbonisierung des Verkehrs voranzutreiben.
Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung ist zugleich das bremische Landesministerium und kommunale Verwaltung der Stadt Bremen. Wir arbeiten eng mit dem hiesigen Energieversorger zusammen und vernetzen die unterschiedlichen Akteur:innen. Als Kommune steuern wir zudem den Ladeinfrastrukturausbau im öffentlichen Straßenraum und treiben damit die bedarfsorientierte Flächendeckung voran.
Als Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) sind wir die zentrale Ansprechstelle und übernehmen in enger Absprache mit dem Niedersächsischen Verkehrsministerium die strategischen, organisatorischen und koordinierenden Aufgaben im Vorantreiben der Elektromobilität und des Ladeinfrastrukturausbaus. Wir arbeiten mit über 75 % aller Kommunen eng zusammen, helfen beim Wechsel der Landesverwaltung auf E-Fahrzeuge und sind mit der hiesigen Speditionsbranche zum Thema E-Lkw in gutem Kontakt.
Als Energie- und Klimaagentur der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) fördern wir in enger Zusammenarbeit mit dem Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE) die Umstellung auf Elektro- und Wasserstoffmobilität. Als zentrale Anlaufstelle in Brandenburg unterstützen wir Kommunen und Unternehmen bei der Flottenelektrifizierung und beim Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur. Mit unserer täglichen Arbeit treiben wir die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen Mobilität in Brandenburg voran.
Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO unterstützt den Markthochlauf der Elektromobilität und die Nutzung innovativer Mobilitätslösungen für einen nachhaltigen Wirtschaftsverkehr. Als Landesagentur unterstützen wir die Ziele des Landes Berlin und sind Teil der Berliner Wirtschaftsförderung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Die Aufgaben der eMO umfassen die Verbreitung und Erprobung neuer Mobilitätslösungen und das Management zentraler Landesvorhaben. Die Finanzierung der eMO und ihrer Maßnahmen erfolgt maßgeblich durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie durch zahlreiche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand aus Berlin und Brandenburg.
Link zur Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Die Themen rund um Elektromobilität und Ladeinfrastruktur werden in Sachsen-Anhalt vom Ministerium für Infrastruktur und Digitales und der NASA GmbH fachlich begleitet. Durch Beratung, Information und Förderung leisten beide einen Beitrag zum Hochlauf der emissionsfreien Mobilität und erleichtern damit den Übergang.
Das NRW-Wirtschaftsministerium bündelt die Aktivitäten rund um die Antriebswende bei PKW und leichten Nutzfahrzeugen unter der Dachmarke ElektroMobilität NRW. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Unternehmen und Kommunen bei Fragen, etwa zu Fördermöglichkeiten, zu technischen Entwicklungen oder zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Als Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz Nordrhein-Westfalen treibt die NRW.Energy4Climate die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen und den damit verbundenen Ausbau der Ladeinfrastruktur voran. Mit innovativen Ansätzen wie netzferner Ladeinfrastruktur, intelligentem Lastmanagement oder smartem und bidirektionalem Laden unterstützt sie bei praxisnahen, skalierbaren Lösungen für Unternehmen und Kommunen.
Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) bündelt und koordiniert die Geschäftsstelle „Strom bewegt“ die verschiedenen operativen Aktivitäten der Hessischen Landesregierung, um die Elektromobilität in Hessen zu fördern und weiter auszubauen.
Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten (TMUENF) ist federführend für die Entwicklung, Umsetzung und Koordinierung der Energie- und Klimaschutzpolitik des Freistaats Thüringen. Im Rahmen des Thüringer Energie- und Klimagesetzes setzt es die strategischen Ziele – zur klimafreundlichen Mobilität – um. Dabei unterstützt die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) als Landesenergieagentur die Umsetzung der Ziele. Sie berät Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure im Bereich der nachhaltigen Mobilität, vernetzt relevante Akteure, organisiert Informations- und Qualifizierungsangebote und begleitet Projekte – insbesondere im Bereich der Ladeinfrastruktur und der klimafreundlichen Umstellung von Fuhrparks.
Die Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen arbeitet im Auftrag und mit Finanzierung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA). Sie ist bei der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH angesiedelt. Die Kompetenzstelle unterstützt Beteiligte der Mobilitätswende im Freistaat Sachsen, von Unternehmen und Forschungseinrichtungen über Kommunen bis hin zum privaten Haushalt. Sie berät, informiert und initiiert Projekte u.a. zu alternativen Antrieben, Ladeinfrastruktur, intelligenten Verkehrssystemen, automatisiertem Fahren und Multimodalität. Dabei begleitet die Kompetenzstelle auch die Identifikation von Wertschöpfungspotenzialen rund um effiziente Mobilität für Industrie und Dienstleistungen.
Die Lotsenstelle für alternative Antriebe unterstützt seit 2017 Kommunen im Land, deren Einwohnerinnen und Einwohner sowie die dort ansässigen Unternehmen beim Umstieg auf eine klimaschonende Mobilität mit alternativen Antrieben, insbesondere der Elektromobilität. Sie wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz finanziert und ist bei der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz angesiedelt.
Als Leitstelle Elektromobilität des Saarlandes wirken wir in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz am Ausbau der Ladeinfrastruktur im Saarland mit. Ziel ist es, unter anderem die Rahmenbedingungen für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität zu verbessern. Hierbei unterstützen und begleiten wir als Leitstelle die saarländische Wirtschaft sowie die Kommunen als zentrale Akteure beim Aufbau von Ladeinfrastruktur vor Ort, um eine flächendeckende, bedarfsgerechte und nutzerorientierte Ladeinfrastruktur im Saarland zu fördern. Die Leitstelle Elektromobilität des Saarlandes ist am Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) angesiedelt. Das IZES ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Universität des Saarlandes sowie ein An-Institut der htw saar.
Die Landesagenturen e-mobil BW und KEA-BW treiben in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die breite Nutzung der Elektromobilität in Baden-Württemberg voran. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw, eine wirtschaftliche Elektrifizierung des Güterverkehrs sowie ein zukunftssicheres und nachhaltiges Verkehrssystem. Für die erfolgreiche Umsetzung arbeiten wir eng mit Kommunen, Unternehmen und weiteren relevanten Akteuren zusammen.
Als Kompetenzstelle Elektromobilität der Bayern Innovativ unterstützen wir im Auftrag des Freistaats Bayern und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Staatsministerien, vor allem dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern. Gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen und weiteren Akteuren schaffen wir die Voraussetzungen, um Elektromobilität flächendeckend voranzubringen und für immer mehr Menschen zugänglich zu machen.
Zusammenarbeit in der DACH-Region
Auch über Deutschland hinaus arbeitet die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur eng mit europäischen Partnern zusammen. Der Austausch mit Nachbarländern ermöglicht es, Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für den grenzüberschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur zu entwickeln.
Österreich
In Österreich übernimmt die Leitstelle Elektromobilität (OLÉ) eine ähnliche Rolle wie die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur. Sie unterstützt den Ausbau der Ladeinfrastruktur und den Austausch zwischen zentralen Akteuren.
Schweiz
In der Schweiz koordinieren das Bundesamt für Energie (BFE), das Bundesamt für Verkehr (BAV) und das Bundesamt für Straßen (ASTRA) gemeinsam den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Die Roadmap Elektromobilität dient dabei als zentrales Vernetzungs- und Umsetzungsinstrument.
Luxemburg
In Luxemburg unterstützt die Klima-Agence den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Rahmen der nationalen Klimapolitik und stellt dafür Informationen und Beratung bereit.
Der Beirat der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur
Der Beirat der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH hat die Aufgabe, die Leitstelle sowohl strategisch-konzeptionell als auch fachlich-inhaltlich bei der Umsetzung und regelmäßigen Evaluierung der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung des Ladeinfrastrukturausbaus zu beraten. Der Beirat der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur unterstützt bei der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur 2030 in zentralen Maßnahmen und Handlungsfeldern.
Als Austausch- und Diskussionsplattform vereint er die Perspektiven aller relevanten Stakeholder und Akteursgruppen, darunter die Bundesministerien für Verkehr sowie für Wirtschaft und Energie, die Endkunden- und Verbrauchersicht, Automobil- und Elektroindustrie, Energiewirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Umweltverbände.
Vorsitz: Johannes Wieczorek / BMV / Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten
- Stefan Gerwens / ADAC e.V
- Christian Hochfeld / Agora Verkehrswende
- Dr. Jan Strobel / BDEW
- Karl Piskorek / BMW AG
- Christian Schmidt / BMWE (Abteilung III Strom)
- Dr. Beate Baron / BMWE (Abteilung IV Industrie)
- Prof. Dr. Stefan Bratzel / CAM
- Dr. Hartmut Baur / Mercedes-Benz Group AG
- Dr. Markus Brohm / Deutscher Landkreistag
- Jan Strehmann / Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
- Thomas Kiel d´Aragon / Deutscher Städtetag
- Martin Roemheld / EnBW mobility+ AG & Co. KG
- Björn Niggl / en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.
- Hung Luong / E.ON Drive Infrastructure
- Werner Harms / EWE AG
- Laura Woryna / FNN im VDE
- Gerhard Soyka / Handelsverband Deutschland – HDE e.V.
- Volker Lazzaro / MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG
- Dr. Andreas Kammel / TRATON GROUP
- Marcel Rümenapf / Siemens AG
- Philipp Sindberg / ubitricity
- Dr. Marcus Bollig / Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
- Oliver Helfrich / Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
- Alexander Pehling / Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
- Giovanni Palazzo / Volkswagen AG
- Gregor Kolbe / Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
- Wolfgang Saam / ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
- Azar Mottale / ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.